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Die gruseligsten Fehler auf deiner Website – Helloween Edition

This is Helloween! In diesem Artikel erzähl ich dir von den 8 gruseligsten Dingen, die man auf seiner Website anstellen kann. Natürlich hab ich ein paar Tipps parat, wie du es schaffst, diese Stolpersteine auf dem Weg zur Webherrschaft zu umgehen.
Und Achtung, Vorwarnung: diese Seite enthält zur Ehrung Helloweens ein kleines Schreckgespenst (nur im Desktop-Modus, gell).

Deine Website hat kein Ziel

Viel zu viele Websites da draußen gondeln zielllos durch das digitale Universum. Ihre Besitzer haben sich neben ihrer Existenz keine weiteren Ziele bei ihrer Erschaffung gesetzt. Diese Vorstellung erinnert mich ein bisschen an torkelnde Zombis, denen nur ab und an durch Zufall ein unglücklicher Gehirnbesitzer in die Fänge läuft. Hihi.

Damit deine Website nicht hirnlos im Zombimodus läuft, solltest du dir schon vor der Erstellung gründlich Gedanken zu deinen Zielen im Netz machen.

Denn ohne Ziele kannst du deine Inhalte nicht für deine Zwecke optimieren und keine passende Optik oder Marketing erstellen. Außerdem wissen wir, dass die Form der Funktion folgt. Und so brauchst du je nach Ziel einen anderen Aufbau oder andere Features auf deiner Website.

Also kopiere nicht einfach ferngesteuert schicke Website-Elemente, die dir anderswo gefallen haben. Konzipiere einen Onlineauftritt mit Hirn bzw. Ziel.

Übrigens: mit einem klaren Ziel vor Augen wird sich auch deine Content-Erstellung um einiges vereinfachen! Wenn du weißt was du erreichen willst ergeben sich automatisch viele Themen und Inhalte sowie eine logische Struktur von selbst.

2. Ätzende GORILLAMOMENTE

Du betreibst online Selbstbeweihräucherung

Kurz mal die kalte Dusche aufgedreht: auf deiner Website geht es NICHT um dich! Es geht um deine Zielgruppe und noch spezifischer um deinen Lieblingskunden. Dein Auftraggeber in Spe oder der zukünftige Client will sich auf deiner Website angesprochen fühlen und mit seinen Themen oder Problemen aufgehoben fühlen.

Oberblöd nur dass sich viele Web-Newbies (und oft auch alte Digi-Hasen) weigern eine Zielgruppe zu bestimmen und ein Kundenprofil zu erstellen. Aus Angst davor Interessenten zu vergraulen wird die Zielgruppe “ALLE” anvisiert und inhaltlich vorallem sich selbst in den schillerndsten Farben präsentiert. Bäh.

Also sorry, so funktioniert es leider weder in real life noch im virtuellen Universum mit den Kunden.

Alle ist keine Zielgruppe und Angeber finden wir alle doof. Sei kein Egomane und erstelle ein solides Kundenprofil. Dann weißt du auch, was deine Kunden wollen und brauchen und kannst grandiose Inhalte für sie erstellen. Und schon haben wir es flauschig miteinander. Ist das nicht schön?

Kleiner Tipp noch: sei ultra-achtsam bei deiner Zielgruppen-Analyse und mach nicht den Fehler deine eigenen Vorlieben und Ansichten als ultimativen Maßstab zu nehmen. Du magst Pink? Fein! Du findest minikleine Schrift auf der Website total schick. Auch cool. Deine konservative ältere (bebrillte) Kundschaft wird da anderer Meinung sein. Also nicht vergessen: du bist im Normalfall nicht deine Zielgruppe. Check das lieber nochmal ehrlich und genau.

3. Friedhof der Pixelhaufen

Deine Website besteht aus Content-Leichen

Die meisten meiner Kunden investieren die meiste Energie in Sachen Website ganz am Anfang beim Entstehungsprozeß. Nach dem Launch wächst dann leider viel zu oft der digitale Efeu über die Web-Sache. Denn viele Web-Frischlinge denken, dass so eine brandneue shiny Internetpräsenz die willigen Kunden von ganz alleine anzieht.

Äh. Nope.

Und so verstauben Daten und Informationen und User als auch Donna Google werden auf ihrer Suche nach frischen Informationen bitter enttäuscht.

Wenn die Besucherströme dann ausbleiben und der Website-Rank ins Unendliche sinkt wird bereitwillig bis panisch viel Zeit und Geld in fragwürdige Zauber-SEO-Maßnahmen gesteckt. Dabei wäre es so viel mehr nachhaltiger seine Website regelmässig zu pflegen und mit neuen Content auszubauen.

Ja, eine Website lebendig und attraktiv zu halten ist harte Arbeit. Lohnt sich aber. Schreibe gute hilfreiche Texte für deine Zielgruppe und erzähle auch auf deinen Social Media Kanälen davon. Sei ein engagierter Webmafiosi und hinterlasse außerdem auf anderen Blogs Kommentare oder tausche dich aktiv auf digitalen Plattfomen mit anderen aus.

Das freut deine User aber auch Donna Google. 

4. STOLPERFALLEN des Todes

Du machst deinen Usern das Leben schwer

Sie sind zum Glück langsam am aussterben, aber trotzdem noch überraschend und zu oft zu finden: die Auswahlscreens vor der eigentlichen Website, die einem mit Animationen, Videos oder inhaltsleeren Botschaften das Leben schwer machen und vor allem den Weg zu den gesuchten Informationen verbaut.

Der technisch korrekte Ausdruck für dieses Phänomen, von dem du am Besten einen gaaanz großen Bogen machst ist “Splash Screens”. Please don’t use them.

In die gleiche Kategorie kommen für mich auch diese kleinen Schreckgespenster namens Pop Ups, die direkt beim Betreten der Seite aufploppen und mich anschreien: ABONNIERE MEINEN NEWSLETTER! Waaah!

Ne sorry, mache ich nicht, du hast mir Lebenszeit mit deinem Splash Screen geraubt und mich unhöflich angebrüllt, bevor ich mir ein Bild von deinen Inhalten und Angeboten machen konnte. Ich bin dann mal weg.

Also, am besten du machst es auf deiner Website nicht so. Sei höflich, erschrecke deine User nicht, sei nicht aufdringlich und biete ihnen das Wissen, das sie suchen ohne Stolpersteine davor an.

5. HEXEREI und schwarze Magie

Du versuchst Donna Google hinters Licht zu führen

Wie schon beim Thema Pixelfriedhöfe angedeutet gibt es leider Web-Mafiosi, die sich vor ihren richtigen wichtigen Online-Hausaufgaben drücken wollen. Anstatt sexy Content zu produzieren wird lieber viel Zeit und Geld in schwarze Magie gesteckt. Die ist in der virtuellen Welt auch bekannt als Black Hat SEO. Darunter versteht man alle Methoden, die versuchen durch technische oder inhaltliche Tricksereien Donna Google zu täuschen. Tz tz tz.

Klassisches Beispiel aus früheren Zeiten: weißer Text bestehend aus Keywörtern auf weißem Grund. Für User nicht sichtbar, aber für Suchmaschinen, die den Quellcode auslesen nicht zu übersehen. Aber auch die eigentlichen Texte bis zum Rand mit Schlüsselwörtern anzureichern war und ist eine beliebte Vorgehensweise.

Dabei ist Donna Google in der Zwischenzeit zu einer versierten jungen Künstlichen Intelligenz herangewachsen, die sich schon lange nicht mehr so einfach übers Ohr hauen lässt. Suchmaschinen-Hexereien werden schnell aufgedeckt und auch bestraft.

Aber das beste ist: du mußt dich nicht der schwarzen SEO-Magie verschreiben, um ein gutes Ranking oder Aufmerksamkeit für deine Website zu erhalten. Suchmaschinenoptimierung und Nutzerfreundlichkeit gehen heute Hand in Hand. Hochwertige Inhalte für deine User sind auch gut für dein Ranking! Produziere langfristig geilen Content für deine Besucher. Dann kommen diese zahlreich und oft auf deine Website.

Genauso wie Donna Google, die krass auf richtig gut gemachte sexy Websites steht.

6. Die Rache der CONTENT-SKELETTE

Die Inhalte auf deiner Website sind echt dünn

Immer wieder überraschend: die spärlichen Texte auf so vielen Websites. Da hat irgendwer mal gesagt, dass der User von heutzutage sich nichts mehr durchlesen mag. Das scheint in vielen Köpfen meiner Mafiosis fest eingebrannt zu sein. Leider ist das totaler Blödsinn.

Außerdem herrsch die große Hoffnung, dass man mit seinem Angebot doch so einzigartig ist und klar verständlich ohne viel Worte rüberkommt. Die richtigen Kunden fühlen sich natürlich automatisch angesprochen, verstehen alles und machen sich tapfer auf die Suche nach den Kontaktmöglichkeiten. Richtig?

Ööööööh, ne du.

Falls es dir noch nicht aufgefallen ist, gute Kommunikation ist mindestens so komplex wie Raketenwissenschaften. Offline wie online ist sie kein Kinderspiel. Aber auf deiner Website hast du die grandiose Möglichkeit deine User mit gut aufgebauten und geschriebenen Texten abzuholen, wo sie sich gerade befinden. Bei ihren Problemen und Hürden. Und danach kannst du ihnen in Ruhe erklären, welche positiven Ergebnisse sie bei dir erwarten können und wie du das schaffst. Bitte laß deine User und potentiellen Kunden nicht bei deinen Content-Skeletten im Regen stehen.

7. Die PIXEL-APOKALYPSE naht

Deine Website ist zu voll und hat kein Konzept

Ich nenne es gerne die Startseiten-Krankheit.

Besonders auf großen Big Boss Websites wird gerne mal versucht ALLE Inhalte auf diese eine arme Seite zu packen, bis sie aus den Nähten platzt. Es ist ja alles so furchtbar wichtig! Leider überfordern wir so unsere digitalen Besuchern damit total. Sie haben es schwer sich in dem Chaos zurecht zu finden und müssen außerdem gleich noch mit einem anderem modernen Problem kämpfen, der sogenannten Decision Fatigue (neudeutsch: Entscheidungs-Müdigkeit). Aufgrund den vielen Info- und Produktangeboten heutzutage müssen wir im Alltag ständig Entscheidungen treffen. Das macht keinen Spaß und oftmals wird das Problem dann dadurch gelöst, dass man eben keine Entscheidung trifft und schnell weider von einer vollgepackten unübersichtlichen Seite weg ist.

Meanwhile weiter auf der Homepage: damit die Seite aber trotz der Inhaltsfülle nicht so lang wird, wird bereitwillig auf wichtigen Weißraum verzichtet. Ist ja verschenkter Platz, oder? Falsch! Weißraum hilft uns die verschiedenen Bereiche auf einer Website schneller zu erfassen.

Auch werde aus ähnlichem Grund gerne mal die Zeilenabstände der Texte mißhandelt. Sind doch viel schicker so diese kleine kompakte Absätze. Nur dass leider nun die User Schwierigkeiten beim Lesen bzw. Text-Scannen haben, sich überfordert fühlen und alsbald ebenfalls dein digitales Heim verlassen.

Wohl dem der schlauerweise Bescheid weiß, was seine User wollen. Ein professioneller Web-Mafiosi bedrängt seine potentielle Kundschaft nicht schon an der digitalen Haustür sondern führt Interessenten logisch und gekonnt durch die Seite an die richtigen Stellen. Das schafft man zum einem durch ein gut aufgebautes Strukturkonzept, die richtigen Funnel-Strategien und auch über ein ansprechendes Design. Schon ist der Tag der Web-Apokalypse in weite Ferne gerückt.

8. Karusselle des Teufels

Niemand mag Slider. Ehrlich jetzt.

Bereits ordentlich in die Jahre gekommen und durch zahlreiche Studien für schrecklich befunden: die Karusselle des Teufels, äh ich mein SLIDER. Trotzdem sind diese kleinen Biester nur sehr schwer auszurotten. Aber warum finden alle (außer Leute die gerade eine eigenen Website aufbauen) Slider so furchtbar?

Um das Problem etwas einprägsamer zu illustrieren stellen wir uns kurz vor, wir stehen auf dem Rummel vor einem dieser schicken vintage Karussellen mit viel Gold-Schnickschnack. Auf den niedlichen Pferdefiguren des Fahrgeschäfts sitzt eine Horde junger engagierten Verkäufer. Die Fahrt geht los. Der erste Verkäufer passiert dein Sichtfeld und brüllt dir zu: “Jetzt im Sale! Klicke hier” und verschwindet um die Kurve. Dicht gefolgt vom Zweiten: “Wir haben die größte Auswahl an Katzenspielzeug. Mehr erfahren”. Danach schallt es dir vom Dritten entgegen: “Wir sind voll nachhaltig unterwegs und schützen die Umwelt”. Schwupps ist er weg. Auftritt Nummer Vier: “Mache jetzt deine Fellnase glücklich. Erfahre wie.” …

Na? ist dir schon schwindelig, haste schlechte Laune? Schnell weg hier würde ich sagen!

Aber was so absurd und albern als Wahres-Leben-Beispiel klingt, Slider werden traurigerweise nach wie vor fleissig in der digitalen Welt zum User vergraulen genutzt.

Neben ihrem schlechten Benehmen, wenig informative Inhalte viel zu schnell über den Bildschirm zu schubsen, gibt es übrigens zahlreiche weitere Gründe Slider wie den Teufel zu meiden.

→ Die meisten Menschen assozieren Slider und ihre Inhalte nämlich mit Werbebannern und die blendet unser Gehirn mittlerweile gekonnt aus. Viele Studien zeigen, dass die Klickraten gegen Null gehen.

→ Auf Mobilgeräten sind die Dinger die Pest. Der User rutscht mit dem Daumen genervt drauf aus und scrollt danach möglichst schnell weg.

→ Diese schlüpfrigen Monsterchen können deine Website durch die Technik langsam machen. Das findet dann auch Donna Google wiederum ziemlich doof.

→ User sind keine passiven Zombis! Wann hast du das letzte Mal geduldig vor einem Slider gesessen und gewartet bis du alle Infos einmal präsentiert bekommen hast? Genau, noch nie. Wir Menschen nutzen das Netz anders. Wir wollen interagieren, rumscrollen, auf Dinge klicken und vor allem relevante Infos entdecken.

→ ein Slider ist ein super fauler Kompromiss in Sachen Design und Strategie. Man konnte sich nicht entscheiden, was man eigentlich will und weiß auch nicht wie das aussehen soll. Fix wird alles in einen Slider gepackt und man hat das Gefühl das Problem gelöst zu haben. Nicht.

Ich hab also eine bessere Idee für dich als so einen wonky Slider des Teufels: Begrüsse deine User auf deinen Seiten oben mit einem richtig gutem Bild und einem super hilfreichen Text, der ihnen sofort verrät, was sie bei dir erwarten können. Dann wissen sie gleich, ob sie bei dir richtig sind. Von dort aus kann im besten Fall eine gute Kundenbeziehung entstehen, wenn der neue User freudig durch deine Website spaziert.

Mein Fazit zum digitalen Gruselkabinett

Egal ob angehender Web-Mafiosi oder erfahrene*r Big Boss*in solltest du vor dem Aufbau einer Website unbedingt zwei wichtigen Hausausgaben erledigen: deine Zielgruppen-Analyse und die Definition deiner Online-Ziele.

Wenn du dann im Anschluss immer das Wohl und die Bedürfnisse deiner Lieblingskunden gut im Auge hast, solltest du wenig Gefahr laufen deine Website zum Gruselkabinett im Zombimodus zu machen. Betreibe keinen Pixelfriedhof mit Content-Skeletten drauf. Biete deinen interessierten Usern all die Informationen an, die sie brauchen und suchen, ohne sie mit Stolpersteinen, Schreckgespenstern oder Teufelskarusselle zu quälen.

Und falls du Angst alleine die Webherrschaft zu ergreifen und gerne jemand hättest der mutig an deiner Seite steht, dann ist vielleicht meine WordPress-Sprechstunde genau das richtige für dich. 

Und wie ist das bei dir? Wovor gruselst du dich auf Website am meisten? Erzähl mir davon in den Kommentaren!

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