Die große Abrechnung Alles was du für die DSGVO-konforme Website Analyse wissen musst!

Also ich muss zugeben, als visuell geprägter Mensch liegt mir die Welt der Zahlen und des Controlling nicht von Haus aus am Herzen. Anstatt mich durch Analysen und Statistiken zu wühlen, denke ich viel lieber darüber nach, wie ich meinen Sprechstunden-Kund:innen weiterhelfen kann oder entwerfe schicken Content für meine Pixelfamilie.

Aber ich habe auch einen hohen Anspruch daran, dass meine Arbeit und digitalen Anstrengungen anderen Solo-Mafiosi WIRKLICH bei ihrer Webherrschaft weiterbringen. Um sicher zu stellen, dass ich “das Richtige” tue und meine Zeit nicht mit irgendwelchen un-sinngen Dingen verschwende, hole ich mir zum einen regelmässig Feedback zu meinen Angeboten direkt bei meinen Kunden ein.

Ein weiteres wichtiges Tool im Werkzeugkasten einer erfolgreichen Website-Besitzer:in ist das Tracken, also das Aufzeichnen und Analysieren der Daten der Website-Besucher. Wo kommen sie her, wo verweilen sie, wo oder warum gehen sie wieder? Welcher Content oder welche Social Media Kampagne macht für meine Ziele bzw. meine Zielgruppe Sinn? 

Userdaten aufzeichnen & analysieren - muss das sein?

Nur wenn du weißt was deine Zeilgruppe aka potentielle Kundschaft tatsächlich an Inhalten auf deiner Website interessiert, kannst du darauf reagieren und weiter in die richtige Richtung arbeiten. Solange du einfach “drauf los machst”, ist die Erstellung neuer Inhalte für deine Website quasi private Liebhaberei und du wirst auch keine gute Entscheidungen für deine (digitale) Business-Strategie treffen können. 

Allerdings verhilft Kennzahlen kennen allein noch nicht so ganz zur Webherrschaft. Du musst auch Ziele für deine Website formulieren und beides, Kennzahlen und Ziele in Kontext zueinander setzen. Aber eins nach dem anderen!

"Was man nicht messen kann, kann man auch nicht steuern"

--- Peter F. Drucker

Schritt 1 - Die Welt der Website Kennzahlen

Bevor wir jetzt munter Dinge auf deiner Website messen, wollen wir erstmal herausfinden welche Werte dir beim digitalen Erfolg weiterhelfen können. Ich stelle dir einige wichtige bis übliche Kennzahlen vor und erkläre kurz, was sie für dein Online-Business bedeuten.

Solche Kennzahlen nennt man übrigens im Businesssprech KPIs (gesprochen: Käi-Pi-Eis) Das ist die Abkürzung für Key Performance Indicators.

Und übrigens übrigens: Kennzahlen gibts nicht nur im Kontext Webherrschaft. Immer wenn du ein smartes Ziel für dein Business definieren kannst, kannst und solltest du auch gleich Kennzahlen definieren. Sie werden dir aufzeigen, ob du dein Zeil erreichen wirst! 

Seitenaufrufe (Page Impressions, Page Views, PIs)

Das ist die Anzahl der Seiten deiner Website, die von deinen Besuchern im Browser aufgerufen wurden.

Beispiel – Ich surfe auf einer Website rum und gucke mir insgesamt 5 Seiten davon an = 5 Seitenaufrufe.

Kennzeichen für – Beliebtheit und Relevanz deiner Website insgesamt bzw. Attraktivität einzelner Inhalte wie zB. Blogartikel. Im Bereich der Werbung ist diese Zahl gemeinsam mit der Anzahl der Besuche die wichtigste Kennnzahl. Professionelle Blogger geben diese beiden Zahlen oftmals beim Thema Kooperationen raus, um interessierten Firmen zu zeigen in welcher Größenordnung die Reichweite ihres Blogs spielt.

Besuch (Visit, Session)

Eine oder mehrere zusammenhängende Seitenaufrufe bilden zusammen einen Besuch ab.

Beispiel – Ich surfe auf einer Website rum und gucke mir nacheinander 5 Seiten davon an = 1 Besuch

Kennzeichen für – Wie bereits bei den Seitenaufrufen erwähnt, ist die Anzahl der Visits ein (quantitatives) Indiz für die Beliebtheit deiner Website. Wenn du dein Geld mit dem Verkauf von Werbeplätzen oder der Zusammenarbeit mit Unternehmen als Bloggerin verdienst, dann ist die Anzahl deiner Visits die zweite wichtige Kennzahl in deinem Portfolio.

Besucher (Unique Visitors, Visitors)

Bei den Besuchern wird gemessen, wie viele Einzelpersonen auf der Website unterwegs sind. Der Unterschied zwischen Visitor (24h) und Unique Visitor (zB. 1 Monat) ist der Zeitraum, in dem gemessen wird.

Hier kommt übrigens schon das Thema Kekse ins Spiel! Denn um überhaupt herausfinden zu können, welche Klicks auf der Seite welchem Besucher zugeordnet werden müssen, setzt eine Website beim ersten Besuch im Browser des Besuchers ein Cookie. Also eine kleine Notiz, an der die Website erkennen kann, ob der Gucker schon mal da war.

Beispiel – Ich surfe heute auf deiner Website rum und gucke mir 5 Seiten davon an = ich werde als 1 Besucherin gezählt

Ich surfe in diesem Monat an mehreren Tagen auf deiner Website rum und gucke mir Seiten an = Ich werde als 1 eindeutige Besucherin, aber als 5 Besucherinnen gezählt

Kennzeichen für – Diese Kennzahl kann eine gute Größe dafür sein, wie gut deine aktuelle Marketing Kampagne läuft. Zu erwarten wäre eine hohe Anzahl an Besuchern.

Absprungrate (Bounce-Rate)

Die Absprungrate beschreibt, wie viele Besucher deine Website aufrufen und direkt wieder, ohne eine weitere Aktion, verlassen. Diese Rate berechnet sich aus den sofort abspringenden Besuchern geteilt durch die Gesamtanzahl deiner Webseiten-Besucher.

Beispiel – Ich google nach Informationen und klicke in den Suchergebnissen einen Link zu deiner Website an. Irgendwas passt oder funktioniert nicht und ich kehre direkt wieder zu den Suchergebnissen auf Google zurück bzw. google neu.

Wenn dann zum Beispiel 30 Besucher auf einer Seite “bouncen” von insgesamt 100, dann ist deine Bounce-Rate für diese Webseite 30%.

Kennzeichen für – Nachzugucken, wie hoch die Bounce-Rate, also die Absprungrate auf deiner Website ist, ist bestimmt nicht einfach. Wer will schon wissen, dass es User gibt, die deine Website-Party frühzeitig verlassen. Wie deprimierend.

Aber die Absprungrate ist im Grunde genommen deine hilfreiche Freundin. Sie kann dir im Zweifelsfall ein Hinweis darauf sein, ob es auf deiner Website

  • an wichtigen Informationen fehlt oder
  • ob sie unter schlechtem Design,
  • abschreckender Usability,
  • grottiger Ladezeit
  • oder gar technischen Fehlfunktionen leidet.

Und wie immer gilt: was deinen Usern nicht gefällt, gefällt auch Google nicht. Wenn es gute Gründe dafür gibt, deine Website fluchtartig zu verlassen, dann sammelst du auch bei Suchmaschinen keine Pluspunkte. Google, Bing & Co. wollen ihren Usern nämlich ebenfalls qualitativ hochwertige Suchergebnisse in den ersten Reihen auftischen. Wenn also deine Bounce-Rate sehr hoch ist, kann sich das als schlechtes Ranking bemerkbar machen.

Top-Verweisseiten (Referrals)

Ok, ok, diese Kennzahl ist eigentlich keine Zahl! Aber trotzdem wichtig und hilfreich.

Denn du solltest dir ein Bild davon machen können, woher genau deine Besucher eigentlich kommen. Vor allem wenn du vorhast Geld in Anzeigen zu stecken bzw. gesteckt hast, eine Social Media Kampagne auswerten willst oder checken willst, ob sich die Arbeit für den Gastartikel auszahlt. Im Zweifelsfall solltest du deine Energie immer in die Projekte stecken, die bereits ganz gut funktionieren.

Beispiel – Bei den meisten “normalen” Websites kommen die Besucher in allererster Linie über Google und falls vorhanden Gastartikel auf anderen Website mit großen Besucherzahlen. Oftmals erst zum Ende der Rangliste tauchen Social Media Kanäle wie Facebook auf.

Kennzeichen für – Daher bei vielen Business-Websites in Sachen Webherrschaft oftmals am sinnvollsten, sich erstmal um die Themen SEO und guten Content bzw. Gartartikeln auf gut besuchten Websites zu kümmern, bevor man seine Zeit damit verbringt auf Social Media Kanälen rumzulungern.

Schritt 2 - Vertrauen auf die Zahlen ist gut, Kontrolle der Unternehmensziele ist besser

Grundsätzlich gilt natürlich: je mehr Besucher auf der Party äh Website, desto besser. Wenn du weisst, wieviele User welche Seiten besuchen, ist das ein gutes Indiz für dich, welche deine Inhalte besonders gut ankommen. Diese Inhalte solltest du unbedingt ausbauen! Mach sie noch besser und mach vor allem mehr davon. 

Tatsächlich solltest du sogar soweit gehen, dass du Inhalte, die sehr wenig bis keine Aufmerksamkeit von deiner Zielgruppe bekommen regelmässig von deiner Website verbannst. Schluck. Ja ich meine LÖSCHEN. Alleine dieser Vorgang des “Durchwischens” wird deinen SEO-Faktor sofort verbessern!

Ruhm alleine macht noch nicht "reich"

Allerdings Obacht: sehr sehr viele Visits heisst leider noch nicht automatisch auch gutes Geschäft oder viele Verkäufe! Bevor wir uns leichtherzig von großen Zahlen beeindrucken lassen, müssen sie wie gesagt in den Context zueinander und deinen digitalen Unternehmensziele setzen!

Wenn du beispielsweise die Herrscherin über einen stattlichen Webshop bist, wird es dein Ziel sein, möglichst viele Produkte zu verkaufen. Wenn du alles in Sachen Benutzerführung und Usability richtig gemacht hast, kann und sollte das bedeuten, dass deine Kunden nicht viel auf deiner Website rumklicken oder nicht lange dort verweilen. Gucken, verlieben, shoppen und weg.

In diesem Fall ist eine kurze Verweildauer oder eine niedrigere Zahl bei den Seitenaufrufen durchaus wahrscheinlich und sogar erwünscht.

Als Betreiber:in eines digitalen Experten- und Wissensportals bzw. eines professionellem Blogs wünscht du dir natürlich lieber eine hohe Zahl an Seitenaufrufen und Unique Visitors.

Viele kleine Ziele führen zu ziemlich großen Zielen

Ok, also am Besten definierst du konkrekte Ziele, die dir helfen deinen Erfolg korrekt zu messen. Fang mit ein paar großen Zielen, im Fachsprech auch Macro Ziele oder Macro Conversions genannt, an. Die können sowas sein wie:

– viele Verkäufe über den eigenen Webshop oder
– zahlreiche Buchung eines Coaching-Angebots

Sobald du diese wichtigen großen Ziele festgelegt hast, ergeben sich automatisch auch die wichtigsten To Dos in Sachen Content, Webdesign oder Interaktionspunkte, sowie deine sogenannten Micro Ziele. Das sind die kleinen Etappen-Ziele, die deine freudig interessierten Besucher auf dem Weg zu den Macro Zielen meistern müssen. Das können beispielsweise sein:

– einen Blogartikel lesen,
– ein Produktvideo ansehen oder
– sich zu deinem Newsletter anmelden

Conversion Rate to the resuce!

Wenn du so ein ganz bestimmtes Macro oder Micro Ziel verfolgst und messen willst, errechnest du mit Hilfe der sogenannten Conversion Rate aus wie oft oder wie gut du bzw. deine Website dieses Ziel erreicht. Wenn von 100 Besuchern in deinem Shop einer davon etwas kauft, dann liegt deine Conversion Rate bei 1%. Was tatsächlich durchaus eine durchschnittliche Conversion Rate ist. Bei richtig erfolgreichen Shops kann die auch schon mal bei 10% liegen. 

Aber bei deiner Conversion Rate muss es nicht immer zwangsweise um den Verkauf von einem Produkt oder Dienstleistung gehen. Du kannst damit auch alle deine anderen Macro oder Micro Ziele messen und herausfinden, ob deine mafiösen Maßnahmen erfolgreich sind.

Schritt 3 - das richtige Analyse-Werkzeug auswählen

Ok, wenn du bis hier hin gelesen hast, dann bist du jetzt bestimmt total scharf drauf, sofort mit dem Website-Käi-Pi-Ei-Messen loszulegen! Bloß wie geht das eigentlich? Eins ist sicher: dafür brauchst du ein auf alle Fälle ein Extra-Tool!

Website Analyse - nicht alles ist erlaubt!

Plus musst du noch eine super wichtige Sache beachten: Kennzahlen also Userdaten auf der Website messen geht nämlich nach europäischem Recht nur, wenn du die Vorgaben zur DSGVO (Datenschutzgrundverorsnung) beachtest.

Das bedeutet in erster Linie, dass du ohne Einwilligung der jeweiligen Besucher, keine Informationen über sie sammeln darfst. Sie müssen dir also ausdrücklich die Erlaubnis zur Datenmessung geben per sogenanntem Opt-In.

Und nochmal zur Sicherheit: ein sogenanntes Opt-Out ist NICHT erlaubt, also Daten einfach zu sammeln und deinen Usern die Möglichkeit zu geben, dein Analysetool nach Wunsch auszuschalten.

Übrigens: Tracking ist nicht automatisch ein Kapitalverbrechen

Also die kleine Warnung in Sachen DSGVO war mir sehr wichtig, damit du kein Schindluder mit den Daten deiner User treibst und on top vielleicht sogar Probleme mit der europäischen Gesetzeslage bekommst. Wir Web-Mafiosi wollen sauber bleiben. Aber nicht vergessen: das bedeutet nicht, daß User Tracking an sich total das Kapitalverbrechen ist. Wie eingangs beschrieben ist die Analyse unserer Website Daten eine super wichtige Sache, um zu verstehen was unsere Website-Besucher sich am meisten von uns wünschen. Und die können wir wiederum mit unseren auf sie zugeschnittenen Inhalte total glücklich machen. Das ist quasi eine digitale Win-Win-Situation, solange wir die Daten unserer Mitmenschen respektieren! 

Ich stelle dir hier jetzt ein paar Möglichkeiten vor, mit welchen Tools du DSGVO-konform auf deiner Website messen kannst. 

Google Analytics

Google Analytics (GA) ist dir als Analyse Tool bestimmt bereits bekannt! Es ist schließlich in aller Munde und gefühlt nutzt es auch jeder für seine Website. Aber es ist quasi auch der böse Bube unter den Analyse Tools, da es von Haus aus ziemlich massiv Daten über unser aller Surfverhalten einsammelt.

Wir machen uns an dieser Stelle einfach mal bewußt: wenn etwas kostenlos ist (Tools wie Google Analytics oder diveres Social Media Kanäle) dann sind WIR als User das Produkt mit dem Geld verdient wird. Isso. 

Wenn du GA aber richtig einstellst bzw. DSGVO-korrekt in deine Website einbaust, kannst du es trotzdem nutzen.* Dazu musst du:

einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung abschließen
die Aufbewahrungsdauer der gesammelten Daten festlegen
empfohlene Standardeinstellungen anpassen
zusätzlich ein Cookie-Plugin, das dann das Sammeln der Daten erst zulässt, wenn dein Besucher dir das erlaubt (Opt in)
IP-Anonymisierung einschalten und ggf. Löschung von Altdaten vornehmen
Datenschutzerklärung anpassen

Großer Nachteil aber von dem ganzen Spass: natürlich wollen das viele einfach trotzdem nicht, dass du bzw. Tante Google die Daten bekommt und klicken dementsprechend auf “Cookies verbieten”. Dadurch kann dann deine Statistik mangelhaft bis unbrauchbar werden.

Matomo

Matomo ist gleich nach Google Analytics vor allem mit Blick auf die DSGVO eines der beliebtesten Website Analyse Tools. Denn Matomo kann man selbst hosten d.h. auf dem Server neben seiner Website installieren. So ist schon mal gewährleistet, dass gesammelte Datenwerke nicht flink eine Reise über den großen Teich machen. Allerdings macht das die Installation auch ein klein wenig anspruchsvoller. Aber dafür gibts auch viele gute Anleitungsvideos. 

Außerdem ist Matomo zwar ebenfalls kostenlos aber Open Source, das bedeutet, dass man theoretisch an den programmierten Code ran kann, sehen kann was das Tool alles so tut und die Software auch für seine Zwecke anpassen kann/darf. Wenn man das denn kann ;-).

Auch spannend: während man bei GA nicht nur NICHT erfahren kann, was das Tool alles genau tut, beschränkt Google tatsächlich sogar die Nutzung seines Analyse Tools. Das ist bei Matomo nicht der Fall. Zusätzlich hab ich in einigen Berichten zu Matomo gelesen, dass es zusätzlich zur höheren Transparenz auch feinere Datenauswertung kann.

Aber: sofern du mit Matomo personenbezogene Daten wie die IP-Adresse des Nutzers speicherst und verarbeitest, ist die DSGVO anwendbar. Das heisst, dass du dann die exakt gleich To Do Liste wie bei GA oben abarbeiten müsstest.*

Fathom

Den beiden Entwicklern von Fathom, Jack Ellis and Paul Jarvis, sind vorallem zwei Dinge ziemlich wichtig: ein einfaches Tool mit Focus auf den Schutz privater Daten

Daher haben die Beiden das Tool auch langsam entwickelt und schrittweise selbst finanziert und nicht mit großem Fremdkapital. Plus nimmt das Entwicklerduo lieber eine kleine Gebühr für die Dienste ihrer Software, anstatt die Daten ihrer User auszunutzen äh -werten. Sehr sympatisch. 

Davon abgesehen sind mit Fathom ähnliche Daten Dinge wie mit Matomo oder Google Analytics möglich und das ohne dass ein Cookie Opt In nötig wird.

WP Statistics

WP Statistics ist ein kleines aber feines WordPress Plugin, das schnell über das Backend deiner Website mit einem Klick installiert ist und mit zwei Klicks DSGVO-konform eingestellt werden kann. Dazu einfach unter Statistik → Einstellungen → Privatsphäre die zwei Haken bei IP Adresse anonymisieren setzen.

Das Tool bietet somit eine großartige Möglichkeit ohne viel Stress mit den Thema Website Analyse einfach mal anzufangen. Mit den dort aufgeführten Einblicken kommst du schon mal ziemlich weit in Sachen Besucherverhalten analysieren! 

DISCLAIMER

Die hier aufgeführten Infos sind das Ergebnis einer sorgfältigen Recherche, stellen aber KEINE Rechtsberatung dar, da ich, wie du ja weisst, natürlich KEINE Rechtsanwältin bin.

Als Pixelpatin sage ich dir daher hier nochmal ausdrücklich: als zukünftiger Web-Mafiosi trägst du die Verantwortung für deine Machenschaften im Web und solltest vor allem das Thema DSGVO im Zusammenhang mit Besucher Analyse ordentlich recherchieren, bevor du damit loslegst.

Gute Startpunkte für diese Wissensreise sind meiner Meinung nach Websites von Anwälten, die sich auf das Thema Datenschutz spezialisiert haben.

Zum Beispiel: 

RA Dr. Schwenke

RA Sabrina Keese-Hauffs

RA Sören Siebert 

Pixelpatinnen-Fazit

Die Analyse deiner Website-Zahlen ist ein wichtige Aufgabe, wenn du mit deiner Onlinepräsenz profitabel werden willst! Von daher: Glückwunsch! Du hast hiermit einen wichtigen Schritt in Sachen Webherrschaft gemacht und dir quasi dein Seepferdchen-Abzeichen zur Kennzahlen-Versteher:in erfolgreich verdient.

Wenn du weißt, wie du die oben genannten Kennzahlen misst bzw. interpretieren kannst, kannst du herausfinden, welche Inhalte bzw. To Dos für deine Website die nächsten richtigen Schritte sind und die besten Entscheidungen für dein Business treffen.

Nicht vergessen: starte einfach mit einem kleinen Tool wie WP Statistiks und ein paar wenigen Kennzahlen. Mach dich ruhig langsam mit der Welt der Zahlen und Analysen vertraut.

Sobald du dich an das Daten angucken gewöhnt hast, bekommst du wahrscheinlich sogar automatisch Lust auf ein Tool umzusteigen, das eventuell einen noch detailliertere Einblick zur eigenen Website liefert. Langsam in die Webherrschaft reinwachsen ist immer ein guter Weg, find ich. Sobald du dir angewöhnt hast, deine Website regelmässig in Sachen Ergebnisse zu überprüfen, kann es hilfreich sein auf ein Tool wie Matomo umzusteigen, das dir eine Kennzahlen Übersicht verschafft, ohne sich wie eine fiese Datenkrake zu benehmen.

Einzig, wenn du dich in deinem Business sehr stark auf Themen wie Google Ads konzentrierst, kann es sinnvoll sein Google Analytics zu nutzen.

Und, wie siehts aus? Welche Kennzahlen bzw. Waffen wirst du für deine Webherrschaft wählen? Verrate es mir mal in den Kommentaren! 

Und? Bereit für deinen Erfolg online?

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Moin, ich bin Friederike

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Als digitale Pionierin, Pixel-Mentorin und virtuelle Beine-Macherin erkläre ich dir die WordPress Technik in einfacher Sprache, verhelfe dir zu einem klarem digitalem Branding & zeige dir wie man sexy Content erstellt.

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Christoph

    Hallo Frau Pixelpatin,

    Darf ich deiner Liste noch einen weiteren interessanten Kandidaten hinzufügen: Pirsch (https://pirsch.io/). Highlights:

    – Deutsche Firma
    – Die Analyse kommt ohne Kekse aus
    – Daten werden anonymisiert gesammelt
    – Gehostet als bezahlte Dienstleistung erhältlich, der Kern ist Open Source (wer Go kann, kann sich damit selber was basteln)

    LG

    1. Pixelpatin

      Uih, vielen lieben Dank für den guten Tipp, Don Christoph! Das kannte ich noch nicht, sieht aber auch gut aus. Sogar mit unkompliziertem Plugin für WordPress wie es aussieht!

      (Falls ich mal was mit Go brauch, sag ich sofort Bescheid, hehe)

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