Das Homeoffice in den Urlaubsort verlegen? So geht Workation auf Mallorca!

In Zeiten der voran schreitenden Digitalisierung wird mein Homeoffice immer weitläufiger. Denn mein Posten als Pixelpatin macht mir etwas unglaublich Großartiges möglich: Workation! Ich kann überall da arbeiten, wo es eine verlässliche Internet-Verbindung gibt. Also auch an tollsten Urlaubsorten.

Aber ist eine sogenannte Workation auch wirklich eine gute Idee? Kann man sich dabei überhaupt erholen? Kriegt man irgendwas sinnvolles an Arbeit erledigt?

In diesem Blogartikel teile ich mein bestes Wissen in Sachen Workation mit dir, inklusive ein paar Extra-Tipps für Introvertierte und Veganer. Dann kannst du selber bald mal losziehen!

An die Reisekoffer, fertig, los!  

Workation - was ist das und wie funktioniert das?

Workation ist ein Kunstwort aus Work (=Arbeit) und Vacation (=Urlaub) und man meint meistens damit, dass man an Orten arbeitet, an dem andere Leute Urlaub machen.

Soweit so gut.

Im Unterschied zu einem stinknormalen Urlaub ist es bei einer Workation so, dass man eine gewisse Zeit vor Ort fürs Business reserviert und man sich neben einer Unterkunft möglichst auch um einen passablen Arbeitsplatz kümmert. 

Wichtigste Vorraussetzung: dein Business muss (teilweise) digital funktionieren

Das allerwichtigste an einer Workation ist natürlich, dass du deine Arbeit bzw. Teile davon digital bzw. unterwegs ausführen kannst!

Bei mir ist es so, dass ich wie gesagt bei verlässlicher Internet-Verbindung überall meinen getreuen Laptop aufklappen und loslegen kann. Denn auch meine Kundentermine finden mittlerweile ausschließlich online über Zoom statt.

Wenn dein Business (noch) nicht so digital funktioniert, kannst du aber mal gucken, ob du eine Workation nicht explizit dafür nutzt eine neue Strategie oder ein neues Produkt zu entwickeln – siehe auch unten “Die schlaue Workation-To-Do-Liste”. Bei solchen Aufgaben ist es manchmal sogar gut, nicht seine üblichen Business-Tools zur Verfügung zu haben, frei und kreativ zu denken und einfach mal zu Papier und Stift zu greifen.

Oder du nutzt deine erste Workation gleich dazu, um zu planen, wie du dein Business in Zukunft auf digitalere Beine kannst! Als Pixelpatin helfe ich dir auch dabei – sag Bescheid. 

Der Arbeitsplatz unterwegs - minimalistisch bis Full Service

Wie genau der Arbeitsplatz im Urlaub dann insgesamt aussieht, bleibt jedem selbst überlassen und kann sehr unterschiedlich ausfallen.

Du kannst dir Unterkunft und Arbeitsplatz separat raussuchen, aber es gibt mittlerweile sogar schon einiges an Angeboten, die beides im Paket anbieten.

Wenn du nicht anspruchsvoll bist, langt vielleicht auch der kleine Arbeitsplatz, den man oft in seinem Hotel-Zimmer hat. Oder du suchst dir ein AirBnB mit etwas mehr Platz raus.

Ich selbst komme auch öfters mal privat bei Freunden unter und kann auch gut mal eine Weile von der Familiencouch aus arbeiten.

Wenn du dir einen richtig ausgestatteten Arbeitsplatz unterwegs wünscht, dann ist das wichtigste Stichwort für dich “Coworking”. In einem Coworking Space bekommst du einen Arbeitsplatz, stabiles Internet und meistens auch gleich etwas Anschluss, Austausch und Tipps zu Lokalitäten. 

Je mehr Gesellschaft, desto lustiger?

Du kannst außerdem natürlich alleine, als Business-Buddy-Tandem oder als Gruppe eine Workation machen.

Der Vorteil einer Solo-Workation ist, dass es dir unter Umständen leichter fallen kann, fokussierter geplante Arbeitszeiten einzuhalten. Zu zweit oder in der Gruppe kannst du hingegen tiefer in einen Austausch gehen, was sehr bereichernd sein kann. 

Die schlaue Workation-To-Do-Liste

So rein grundsätzlich kannste natürlich auch unterwegs arbeiten “wie daheim” und an was auch immer du willst.

ABERRRRR mein persönliches Fazit und auch das meiner Business-Buddies ist eigentlich immer wieder: für eine Workation eignen sich am allerbesten strategische Aufgaben, während operative To Dos auch gut mal für Frust und Stress sorgen können.

Durch den Urlaubs-Charakter, die vielen Eindrücke und Inspiration, die überall laueren ist es eben einfacher sich mit frischem Kopf an neue Konzepte zu machen oder neue Produkte und ähnliches zu entwickeln. Fürs Tagesgeschäft muss man hingegen eher mehr Energie aufwenden, um konzentriert arbeiten zu können.

Da ich ein Fan von “work smarter, not harder” bin, tendiere ich also dazu meine Workations fürs Arbeiten AM Business zu reservieren. 

Die perfekte Zeitspanne für eine Workation

Auch ein Erfahrungswert: eine Woche Workation ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu kurz. Zumindest für mich. Ich brauch Zeit, um richtig anzukommen, mich zurecht zu finden und ein klein bisschen einzurichten.

Plus will ich unterwegs die Dinge auch gerne in einem entspannterem Tempo angehen oder Möglichkeit haben einen Tagesausflug zu machen oder spontan etwas zu unternehmen.

Je nach Entfernung zum Workation-Ziel kann man den An- und Abreise-Tag auch schon mal “vergessen”.

Macht für mich ein unteres Limit von ca. 9 Tagen Workation:

– Anreisetag
– 1 Tag für Einrichten, Organisieren, zB. (vegane) Lebensmittel besorgen ggf. mit Auto
– 5 Tage Coworking
– mind. 1 Tagesauflug
– Abreisetag

Profit-Tipp für smarte Reisende

Lege die An- und Abreise nach Möglichkeit auf einen Dienstag oder Donnerstag. Da sind oftmals Reisetickets günstiger plus hast du dann ein ganzes Wochenende vor Ort zur Verfügung und kannst Dinge erleben, die nur am Wochenende stattfinden, wie beispielsweise fancy Brunches, coole Märkte oder Festivals.

You do you

Im Prinzip habe ich alle die oben genannten Settings irgendwie schon ausprobiert und für mich hat jede Variante große Fun-Vorteile. Daher empfehle ich durchaus ein paar verschiedene Workation-Stile auszuprobieren, um zu erfahren, was einem selbst am Meisten liegt.

Insgesamt habe ich für mich persönlich herausgefunden:

Solange die Internet-Verbindung stabil ist, kann ich meinen Laptop aufklappen und loslegen! Neben der Internet-Verbindung ist für mich noch wichtig meine Tagesstruktur einhalten zu können. Die hilft mir fokussiert zu bleiben.

Bei allem anderen was Raum, Komfort usw. angeht bin ich dann relativ flexibel. 

Workation auf Mallorca - gute Idee, schlechte Idee?

Und warum jetzt eigentlich ausgerechnet Mallorca?

Naja, man könnte sagen: ein bisschen aus freudiger Bequemlichkeit. Denn als Maren Martschenko vom Magnetproduktclub letztes Jahr spontan eine kleine aber sehr feine Workation-Reisegesellschaft für Mallorca zusammentrommelte, hab ich gleich ganz lauthals “HIER!” gerufen.

Für mich war sofort klar, dass das eigentlich nur Spass machen kann. Plus musste ich mir zur Unterkunft und Arbeitsplatz keinerlei Gedanken machen, denn die standen direkt fest und waren auch sehr erschwinglich.

Vom 1. bis 7.5.22 war es dann auch soweit und ich habe mich mit 7 anderen obercoolen Web-Mafiosi in Santanyi auf Mallorca getroffen. 

Unterkunft

Unter gekommen sind wir auf der wunderschönen Finca es Velar von Sabine. Die meiste Zeit hatten wir das große Gelände mit den drei Gebäuden, dem Pool und der großen Chillout-Area für uns als Gruppe alleine. Ein Traum!

Auch richtig super für uns als Gruppe: jedes Zimmer hatte sein eigenes Bad und es standen zwei große Gemeinschaftsküchen zur Verfügung.

Unsere Abenden haben wir auf einer der Terrassen gemeinsam verbracht. Sehr flauschig.

Insgesamt war die Internet-Verbindung auf der Finca auch meistens recht gut und man konnte auch super dort auf dem Gelände zum Beispiel am Pool arbeiten. 

Foto von Simone Naumann

Coworking

Von unserer schönen Finca aus waren es ca. 10 Minuten zu Fuß (800m) zum grandiosen Coworking Space Rayaworx von Doris und Rainer.

(Anmerkung “der Redaktion”: auf Mallorca läuft man eigentlich nicht zu Fuß. Es gibt auch quasi keine Gehwege und du outest dich sofort als Touri, wenn du es trotzdem tust, hehe.)

Aber wer den Weg auf sich genommen hat, wurde dafür mit liebevoll ausgestatteten Arbeitsplätzen, Glasfaser-Internet und dem tollsten Kaffee inkl. Service der Welt verwöhnt. Hilfreiche Tipps für alle Lebenslagen (”Wo gibts hier Tofu?”) gab es obendrauf!

Ein herzlicher Dank an Doris und Rainer für die liebevolle Betreuung!

Foto von Ann Sophie Detje
Foto von Simone Naumann

Verpflegung - Vegan unterwegs auf Mallorca

Ich muss ganz ehrlich sagen, die spanische Küche, die sehr fleischlastig ist, ist auf alle Fälle eine Extra-Herausforderung für Veganer. Zusätzlich war das Angebot an veganen Produkten in dem kleinen Städtchen Santanyi durchaus nochmal begrenzter. Der lokale Supermarkt (Eroski) hatte keinerlei Tofu-Produkte und ich musste mich leider beim nächsten Lidl damit eindecken.

Richtig toll war das Gemüse auf dem lokalen Markt, der Mittwochs und Samstags in den schönen Gässchen des kleinen Städtchens Santanyi stattfindet.

Ein Highlight war der vegane Kuchen vom Re.sen, diekt rechts neben dem Coworking Space. YUM!

Und der absolute Retter war für mich aber das Grá – lustigerweise ein irischer Gastropub.

Das Essen war so gut, dass sogar die Omnivoren in unserer Gruppe mehrmals dort schlemmen gegangen sind. Ich hatte einmal den Burger und das andere Mal die “Quesadillas” und krieg auch schon wieder Hunger, wenn ich so drüber nachdenke.

Profi Tipp in Sachen supergutes Essen

Überhaupt scheint es auch als Nicht-Veganer eine gute Idee zu sein nach veganen Restaurants Ausschau zu halten. Diese liegen nämlich oftmals in den “hipperen” Vierteln ein bisschen ferner ab vom Touristen-Strom und man bekommt richtig großartig hochwertiges Essen. In Palma hatten wir auf diese Weise ebenfalls ein tolles Restaurant, das Temple Natura, mit köstlichem Essen und dem schönsten Innenhof ever entdeckt.

Foto von Ann Sophie Detje

Mobilität

Wie gesagt ist es auf Mallorca nicht unbedingt üblich zu Fuß rumzulaufen. Wer Lust auf Radfahren oder einen Mietwagen hat, sollte sich unbedingt frühzeitig darum kümmern, am Besten noch vor der Anreise.

Ein paar von uns haben sich für einen Tag einen Mietwagen gegönnt, um auf Fototour zu gehen. Danke an Ann Sophie und Simone für den tollen Ausflug an dieser Stelle Das war nicht so günstig und hat auch nur geklappt, weil die Saison erst eine Woche später offiziell angefangen hat. Ein paar Tage später wären alle Fahrzeuge ausgebucht gewesen. 

Foto von Simone Naumann

Temperaturen

Wir hatten insgesamt ein klein wenig “Pech” mit dem Wetter, scheinbar war es unüblich kalt und regnerisch für Mai. Aber an den beiden wärmeren Sonnentagen in unserer Woche hab ich direkt schon gemerkt, dass ich zur Hauptsai son in Mallorca wohl nichts auf die Reihe kriegen würde. Mir wäre das viel zu heiss dort, ab 25 Grad und praller Sonne bekomme ich Schwierigkeiten zu funktionieren und zu denken. Außerdem habe ich innerhalb weniger Minuten einen Sonnenbrand.

Workation - ist das was für Introvertierte?

So schön die Woche auf Mallorca war, brachte sie auch einige Herausforderungen für mich als introvertierte Person mit sich.

Kapazitäten kennen und Grenzen setzen

Um auf Reisen, vor allem in einer Gruppe, als introvertierte Person genügend Zeit zum Erholen zu bekommen, ist es wichtig seine Bedürfnisse und Kapazitäten genau zu kennen.

Für mich persönlich ist es beispielsweise unabdingbar bestimmte Zeiten am Tag nur für mich zu reservieren, zum nachdenken und reflektieren. Sonst platz mir schnell der Kopf (oder im schlimmsten Falle der Kragen, hehe).

Ich stehe daher am liebsten etwas früher als alle anderen auf, damit ich meinen Kaffee alleine und in Ruhe schlürfen kann, bevor der große Trubel losgeht. Ich lese dazu meistens ein Sachbuch und checke meine Aufgaben und Verpflichtungen für den Tag.

Das nenne ich meinen “Check-in”.

Abends versuche ich möglichst früh ins Bett zu gehen, so dass ich nicht zu müde für meinen “Check-out” bin.

Dabei schlürfe ich einen heissen Schoko-Pfeffi und reflektiere den Tag in meinem Business-Bulletjournal. Ich notiere Highlights, Erfolgsschritte und Stolperschritte des Tages und auch wofür ich dankbar bin. Zusätzlich plane ich direkt kurz den nächsten Tag und lege meine wichtigsten Fokus-Aufgaben fest. 

FOMO (Fear Of Missing Out) aushalten

Ich passe generell auch immer ein bisschen auf, ob insgesamt die vielen spannenden Angebote vor Ort meine Kapazitäten nicht übersteigen. Das heisst auch, dass ich mit der aufkommenden FOMO, der Fear Of Missing Out, also der Angst etwas zu verpassen, zurecht kommen muss.

Früher bin ich hier oft wegen dem vermeintlichen Spass über meine Grenzen gegangen und musste das dann mit Müdigkeit oder Überforderung bezahlen. Heute weiß ich, dass ich unterm Strich eine schönere Zeit unterwegs haben, wenn ich mein Ruhebedürfnis respektiere. Es fällt mir daher mittlerweile leichter früh ins Bett zu gehen, auch wenn alle anderen noch gemütlich beisammen sitzen. 

Der große Plan für die nächste Workation

Ich habe definitiv große Lust bald wieder eine Workation zu machen. Das Ziel steht auch schon fest: 1 Monat Wien im Juli! Unterkommen werde ich privat bei meiner besten Freundin.

Und damit alles noch viel großartiger wird, habe ich auf Basis der Mallorca-Erfahrungen einen weltherrschaftlichen Plan dafür gemacht. 

Den Fokusraum halten

Neben meinem Business-Bulletjournal ist ein klar definierter Tages-Rythmus mein wichtigstes Tool, um meinen Fokusraum auch während einer Workation zu halten.

Ich selbst kann mich eigentlich am Besten Vormittags auf wichtige Business-Aufgaben konzentrieren und finde es toll nachmittags zu entspannen, Orte zu erkunden und mich inspirieren zu lassen. Die Abende verbringe ich gerne beim netzwerken und mit spannenden Gespräche mit “Einheimischen”.

Workation-gerechte Aufgaben definieren

Nach Möglichkeit werde ich mich auf strategisch, kreative Aufgaben konzentrieren. Aber bei einer 4-Wochen-Workation wird es natürlich nicht ohne operative To-Dos gehen. Hier werde ich darauf achten, besonders gut meine Fokuszeiten zu planen und das Pensum nicht zu hoch zu setzen.

Deep Travel - Fremde Länder auf die ruhigere Art entdecken

Ich hatte das große Glück am Abflugtag noch eine kleine Tour durch Palma von Doris vom Coworking-Space rayaworx zu bekommen <3 Danke liebe Doris! <3 Die Touri-Massen, die sich durch die kleinen Gassen der Hotspots gedrängt haben, fand ich schrecklich, aber mit einem “Personal Guide” unterwegs zu sein war toll!

Das hat mich auf die Idee gebracht, hier mal nach alternativen Sightseeing-Touren bzw. “Deep Travel” zu gucken. Deep Travel bedeutet ein Land und dessen Lokals, Küche und Kultur fernab von Sightseeing-Spots näher und in Ruhe kennenzulernen.

Dadurch bin ich unteranderem auf internationalgreeter.org gestossen. Das ist eine Organisation über die Einheimische Besuchern ihrer Städte bei einem Spaziergang ihre Stadt zeigen. Hört sich das nicht wundervoll an?

Weitere Ideen, die ich auf meine Workation-Planungs-Liste für bewußteres Reisen gepackt habe:

– Meetups vor Ort zu zB. Business-Themen checken,
– Expats-Treffen ausfindig machen,
– Craft-Circles abchecken, zB. Strick- oder Nähclubs
– neue Leute über eine Dating- und Freunde-App kennenlernen
– Bücherreien besuchen

Achja: natürlich werd ich nicht alles davon ausprobieren! Aber ich bin zuversichtlich, dass mir mein Aufenthalt mit Möglichkeiten fernab von Touri-Aktivitäten noch viel mehr Spass machen wird. 

Vegane Restaurants recherchieren und ausprobieren

Was schon beschlossene Sache ist: mein Freundin und ich haben uns vorgenommen eine kleine “Vegan durch Wien” Tour zu machen. Das wird bestimmt ziemlich lecker und gibt uns einen tollen Anhaltspunkt um Ausflüge fernab vom Mainstream zu planen.

Zeit für ein paar Fazite zum Thema Workation

SO! Falls du noch weitere gute Gründe brauchst, um demnächst auf Workation zu gehen, dann lies dir hier am Besten mal durch, welches Fazit meine lieben Mitreisenden zu unserer Woche auf Mallorca ziehen:

"Als Solopreneurin braucht es diese Zeiten der Gemeinsamkeit(en)!"
"Das Beste an der Co-Workation ist, dass ich in meinem eigenen Flow arbeiten kann und trotzdem nicht alleine vor mich hinwerkeln."
"Die Kombination von Arbeit und Urlaub ist großartig und sehr inspirierend für meine Arbeit. Die Ideen fließen wieder."
"Workations sind immer sehr produktiv für mich, denn ich kann fokussiert an einem Thema arbeiten. Der Austausch war dieses Mal sehr inspirierend für mich."
"Nach 2 Jahren Home-Office war die Sehnsucht nach Abwechslung gross. Diese Workation war für mich das perfekte Trio aus: Arbeiten, Neues erkunden und Austausch mit inspirierenden Unternehmerinnen."
"Workation ist perfekt, wenn man entspannt und gleichzeitig konzentriert an einem Thema arbeiten und dabei noch wertvollen Austausch bekommen möchte. Besser gehts es kaum."
"Ich habe es sehr genossen, mit meinem eigenen Tempo mit netten Leuten an einem schönen Platz zu arbeiten."
Foto von Simone Naumann
Foto von Simone Naumann

Das Fazit der Pixelpatin

Die Pixelpatin ist definitiv massiv PRO Workation! Schon alleine, weil mir “nur” Urlaub meist sehr schnell sehr langweilig wird. Hehe. 

Am erfolgreichsten wird diese Art zu Reisen, wenn du dir im Vorfeld einen kleinen weltherrschaftlichen Plan aufstellst. Denn solange du weisst, wie du unterwegs deinen Business-Arbeits-Fokus gewährleisten kannst und sicher stellst, dass deine wichtigsten Basis-Bedürfnisse erfüllt werden können, ist eine Workation eine fantastische inspirierende Erfahrung. Egal ob alleine, mit Business-Buddy oder in einer Gruppe.

Und? Biste angefixt, hast Fragen oder hast ein paar grandiose Reise-Profi-Tipps für mich? Dann her mit deinem Kommentar!

Foto von Ann Sophie Detje
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Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Ralf Wiechers

    Moin!

    So wie du halte ich Workation eher für eine Dienstreise zum fokussieren arbeiten und Inspiration bekommen. Es ist nicht der Versuch einen Urlaub mit Arbeit zu verfremden.

    Es grüßt
    derRALF

    1. Pixelpatin

      Uuuuh, Dienstreise ist auch ein toller Begriff in diesem Kontext, denn Workation klingt wirklich auch ein bisschen wie ein mit Arbeit verfremdeter Urlaub! Vielleicht müssen wir auch noch einen besseren Begriff erfinden… Inspikation? Fokus-Travel? B-)

  2. DoSchu

    Yay, was ein wunderschöner langer Post! Super, dass ihr so eine gute Zeit hattet.

    Zum Aspekt “zu-Fuss-Gehen” möchte ich anmerken: Die Bürgersteige sind zwar minimal in unserem Dorf, und doch gehen im Ort viele per pedes – und nutzen dazu die gesamte Straße. Der Bordstein hilft, dass wenn du aus deinem Haus trittst, du einen kleinen Sicherheitsstreifen hast.

    Im größeren Nachbarort Felanitx ist das in vielen Straßen nicht so, und da fühlte es sich sehr unangenehm an, als mir ein Auto fast über die Füße gefahren wäre. In Santanyí habe ich zudem erlebt, wie es auf einer Haupteinfallstrasse zu einem langen Stau kam: Ganz vorne ging eine ältere Nachbarin mit dem Rollator auf der Straße – und alle haben abgewartet ohne Hupen, bis sie das gemeistert hat. Da dachte ich mir: Das Dorf lobe ich mir, da gehört uns Fussgänger:innen noch die Straße mit.

    Danke für die Anregung: Darüber schreibe ich mal einen Beitrag im 2go2-Mallorca-Blog!

    Schön, dass ihr da wart – und “fins un altre” (das mallorquinische hasta la vista),
    Doris

    1. Pixelpatin

      Oh, cool! Danke für die Hintergrund-Info <3 Cool, wenn dann alle so gechillt sind und auch die Omi nicht anhupen. Für mich war es eben einfach irritierend bis furchteinflössend auf der Strasse zu laufen. Schlechtes Gewissen und so hehe.

      Und AUJA --> Fins un altre el próximo año!!! (oder so, hihi)

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